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kleine wilde

Hier auf unserem Blog wirst du viele leckere Rezepte und Hintergrund Informationen finden. Unser Fokus ist die vitalstoffreiche Vollwertkost und das ganzheitliche Leben. Viel Spaß beim Erkunden. 

Ein Bissen und alles Gut?

Ein Bissen und alles Gut?

Warum Frustessen sinnlos ist und wie wir es überwinden können.

Schokolade ist traumhaft, total lecker und kann uns für wenige Sekunden ein bisschen glücklich machen. Doch wahres Glück kommt von innen.

Oft Essen wir um etwas zu kompensieren, uns für wenige Minuten anders zu fühlen, den Gedankenzug anzuhalten oder eine Sache ungeschehen zu machen. Doch lass es uns gleich auf den Punkt bringen: Weder Pizza noch Schokolade haben die Macht deinen Ex umzustimmen, die Klausur zu verschieben oder deinen Boss zu ändern. Auch dir werden sie keine Superkräfte geben. Die Superkräfte kannst nur du in dir freisetzen.

Traurig sein, sauer sein, aufgeregt sein – alles gehört dazu und soll auch gefühlt und gelebt werden.

Die Grenze sitzt da wo wir uns ehrlich fragen sollte: Erlebe ich gerade das Gefühl oder flüchte ich mit meinen Gedanken in eine Welt die nicht Hier & Jetzt stattfindet?

Denn meistens stecken wir in unserem Kopf in Situationen fest, die entweder schon abgeschlossen sind und die wir nicht mehr ändern können oder wir denken an die Zukunft in einem Ausmaß das völlig außerhalb unserer Kontrolle liegt. Beobachtet euch mal.

Und jetzt?

Lassen wir zu was da wirklich ist. Manchmal denken wir, wir könnten unsere Gefühle gar nicht zu lassen, weil wir sie nicht aushalten könnten. Dabei sind es immer nur die Gedanken und Projektionen die wir nicht aushalten können. Das Ganze “hätte ich doch bloß…” oder “was wäre wenn…”, die Hätte, Wenn und Abers also. Das tatsächliche Gefühl im Hier&Jetzt können wir immer aushalten.

Gefühle fühlen.

Machen wir uns also daran das Gefühl unter den Gedanken zu identifizieren. Und es zu fühlen. Frei von Gedanken. Hierfür möchten wir euch 3 Tipps geben.

  1. Schafft euch einen Rahmen in dem ihr euch wohlfühlt. Das muss nicht die Badewanne mit Kerzenschein sein, aber eben vielleicht auch nicht die überfüllte U-Bahn.
  2. Bleibt wachsam um die Grenze zwischen Gefühl und Gedanken klar zu halten.
  3. Setzt euch ein Ende für diese Übung.

Diese Rahmenbedingungen braucht ihr eigentlich nur am Anfang und manchmal auch gar nicht. Und trotzdem können sie euch vor allem bei dem Zulassen negativer Gefühle genug Sicherheit geben euch zu trauen.

Schluss mit Frustessen.

Ganz oft endet damit auch das Bedürfnis uns mit Schokolade zu betäuben. Und es entsteht ein Verbindung zu uns selbst, zu unseren Gefühlen und unseren tatsächlichen Bedürfnissen.

Wenn ihr allerdings immer noch Schokolade oder Pizza wollt, dreht den Spieß doch mal um.

  1. Stellt euch vor was ihr dadurch wirklich verändert?
  2. Fragt euch wem ihr damit etwas an tut?
  3. Stellt euch vor wie ihr euch fühlt wenn ihr es schafft zu verzichten. Oder eben wie ihr euch fühlt wenn ihr nach gebt.
  4. Und dann trefft eine Entscheidung. Eine Entscheidung aus euch heraus und weil ihr es wollt. (Mehr zu dem Thema lest ihr hier)

Dann kann die Pizza und die Schokolade total toll und lecker sein. Oder ihr seid eben am nächsten Tag super stolz. Und wenn ihr dann z.B. vor eurem Chef steht seid ihr stark, weil ihr innerlich wisst “Du hast keine Kontrolle über mich. Wegen dir mache ich kein Frustessen”.

Egal wo der Triumpf liegt, es fühlt sich immer gut an bewusst für sich selbst zu entscheiden.

Das Ganze funktioniert übrigens auch toll bei Aufregung im positiven Sinne. Dadurch wird oft die Vorfreude schöner und auch das Ereignis an sich purer, weil es einfach passieren kann, ohne mit Erwartungen überladen zu sein.

Viel Erfolg.

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