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Hier auf unserem Blog wirst du viele leckere Rezepte und Hintergrund Informationen finden. Unser Fokus ist die vitalstoffreiche Vollwertkost und das ganzheitliche Leben. Viel Spaß beim Erkunden. 

"Wie neugeboren durch Fasten"

"Wie neugeboren durch Fasten"

So heißt das Buch nach dem wir gerne fasten und genauso fühlen wir uns auch.

Die Vorteile des Fastens.

Fasten ist ein hervorragender Reset-Button. Unser Organismus wird quasi einmal heruntergefahren und wir haben die Möglichkeit alte Gewohnheiten zu hinterfragen, zu überwinden und einen neuen Weg einzuschlagen.

Wenn du z.B. deine Ernährung umstellen willst und es einfach nicht schaffst, könnte Fasten ein toller Anfang sein. Doch durch Fasten kann noch viel mehr erreicht werden.

Denn während des Fastens hat unser Körper endlich mal Zeit für sich und das setzt einen richtigen Entgiftungsprozess in Gang.

Das sind die körperlichen Vorteile. Doch auch auf emotionaler Ebene gibt es viele. Der Nahrungsverzicht gibt uns ganz viel Zeit für uns. Einmal weil die Beschäftigung mit dem was wir wann Essen wegfällt, wodurch ganz einfach Zeit entsteht und dann sehen wir dadurch auch wie viel wir uns durch Essen ablenken. Wie wir Essen nutzen um uns anders zu fühlen und für ein paar Bissen dem was ist zu entfliehen. Zum Glück fallen aber auch ganz viele Gedanken die uns sonst im Kopf herumschwirren einfach weg. Schließlich ist es Energieverschwendung sich über etwas Sorgen zu machen was gerade gar nicht ist und auch nur vielleicht in der Zukunft kommt, oder sogar unbeeinflussbar in der Vergangenheit liegt und da auch anders stattgefunden hat als in unseren endlosen Selbstgesprächen. Es gelingt uns also ganz natürlich uns auf das Hier & Jetzt zu besinnen, den Moment zu erleben und einfach zu sein. Wir erleben uns selbst so wie wir sind, entdecken vielleicht echte, lange unterdrückte Bedürfnisse und finden oft im vorherigen Chaos unseren Norden wieder und können danach Dinge anders und zielstrebiger angehen.

Ein weiterer Nebeneffekt ist der Gewichtsverlust. Wie viel Gewicht man verliert hängt auch davon ab wie viel “Überschuß” man mit sich herum trägt. Da unser Körper ganz klar an dem festhält was er braucht und das rausschmeißt was unnütz ist. Wenn du also schon schlank bist, wird dein Gewichtsverlust wahrscheinlich nicht so groß sein. Wenn du etwas mehr auf den Rippen hast, kann es schon sein dass die Kilos von dir fallen. Doch es gibt einen Grund warum wir den Gewichtsverlust als letztes und als Nebeneffekt aufführen. Zum Fasten sollte man klare Ziele haben. Ziele einer wirklichen Veränderung. Und Abzunehmen ist in dem Sinne kein Ziel. Eine Ernährungsumstellung wäre ein Ziel und das Fasten ein toller Beginn dafür. Schließlich ist auch das der einzige Weg langfristig Schlank und Gesund zu sein.

 

Der Energiehaushalt während des Fastens.

Oft kommt die Frage auf: “Essen ist doch Energie, wie kann man denn ohne Essen leben?”

Nun, das Konzept dass wir jeden Tag 3 verlässliche, volle Mahlzeiten zu uns nehmen ist relativ neu. Denken wir mal ein paar Jahre zurück, da sah das ganze noch anders aus. Da konnte man nicht jeden Tag Avocado vom anderen Ende der Welt essen, weil es so gesund ist. Da gab es was gerade Saison hatte. Und da sehen wir auch schon dass die Zeiten in denen das Essen rar war, auch die Zeiten sind in denen das Wetter besonders herausfordernd ist, nämlich die kalten.

Es muss also in unserer Natur liegen Energie aus guten Zeiten für schlechte Zeiten zu speichern und sie dann sinnvoll einzusetzen.

Und so macht unser Körper das.

Beim Fasten schaltet er von dem Energiekreislauf 1 auf Energiekreislauf 2 um.

Energiekreislauf 1 — Energie und Wärme durch Essen.

D.h. wir Essen, unser Körper nutzt die Energie um Energie und Wärme zu erzeugen. Wenn diese Energie aufgebraucht ist, müssen wir wieder Essen um Energie zu haben.

Energiekreislauf 2 — Energie und Wärme aus dem Körper.

Schließlich hat unser Körper einiges an Energie gespeichert. z.T. als Anlage für schlechte Zeiten und auch als Überschuss aus zu viel, zu unregelmäßigem Essen.

In der Fastenzeit nutzt unser Körper also die gespeicherte Energie, wandelt das was er vom Überschuß gebrauchen kann in Energie um und schmeißt den Rest raus. Denn Überschuss in Zeiten des Mangels mitzuversorgen, macht einfach keinen Sinn.

Wo wir schon bei der nächsten Frage wären: “Baut mein Körper dann nicht Muskeln ab?”

Lass uns das ganz einfach mit einer Gegenfrage beantworten: Glaubst du, dass wir als Spezies noch existieren würden, wenn unser Körper bei fehlender Nahrungszufuhr als erstes Muskeln abbauen würde? Wo soll denn dann die Kraft zum Besorgen von neuer Nahrung herkommen?

Was zur Enttäuschung vieler Fitness Buddies allerdings stimmt ist, dass diese Muskeln erstmal schrumpfen. Das liegt jedoch nicht daran dass der tatsächliche Muskel abgebaut wird, sondern nur die Fettablagerungen in den Muskeln. Zu diesen Fettablagerungen kommt es durch einen zu hohen Konsum an Protein, bzw. an Protein was nicht weiter verarbeitet werden kann.

 

Jeder gesunde menschliche Körper hat mehrere Tage an Energie gespeichert bevor er tatsächlich Muskeln abbaut.

Kurz könnte man sagen: Alles was zum Überleben wichtig ist bleibt erhalten, alles was unwichtig ist, kommt weg.

Auch andere Problemzonen werden angegangen.

Das ist auch ein toller Effekt beim Fasten. Der Körper hat endlich mal Zeit sich mit Liegengebliebenem zu beschäftigen.

Das könnten z.B. Narben, Hautausschläge oder andere langanhaltende Schmerzen sein.

Hier einfach mal ein Beispiel. Vor ein paar Jahren hatte ich, Julia, mir die Fußballen durch das unerbittliches Tragen unpassender Schuhe schlichtweg versaut. Über Jahre taten meine Fußballen sofort richtig weh wenn nur die Socke schief saß.

Bei meinem ersten Fasten tat diese Stelle am 3ten auf einmal richtig dolle weh, so doll, wie fast noch nie zuvor. Doch am vierten Tag war der Schmerz weg und – toi toi toi – ist er auch bis heute noch nicht wieder gekommen.

Mein Körper hatte endlich die Zeit sich um diese Stelle zu kümmern, weil die Stelle einerseits Energie raubte und er aber auch 30% mehr Energie zur Verfügung hatte, da er nichts verdauen musste.

Wie fastet man?

Eigentlich ist Fasten wirklich einfach.

Man braucht nur wenige Utensilien und kann es gut in die jeweilige Lebenssituation einbauen.

Wir Fasten nach der Anleitung des Buchs “Wie neugeboren durch Fasten” von GU. Da ist nochmal der Hintergrund zum Fasten beschrieben, eine Anleitung für jeden Tag, mit kurzen Beschreibungen was man so gefühlsmäßig zu erwarten hat und wie man auf bestimmt Dinge, wie Schwindel, reagieren kann.

Ich, Julia, faste z.B. am liebsten wenn ich alleine bin. Habe aber dann ein paar Mitwissende, es ist einfach schön zu wissen dass ich eben nicht alleine bin und es tut auch gut gewisse Fastenerfahrungen teilen zu können. Denn Fasten ist eine sehr intensive Zeit in der vieles innere verdaut wird. Körperlich und Seelisch.

Ein Fastentagebuch.

Dieses Mal Faste nur ich, Julia. Mein Mann ist gerade in den USA, wodurch ich so schön alleine bin und für mich ideale Fastenbedinungen habe.

Meine Motivation und Ziele hinter dieser Fastenwoche.

Diese Fastenwoche hat für mich 3 klare Ziele.

  • Ruhe finden. Da ich mich gerade auf eine wichtige Prüfung vorbereite, erlaube ich mir seit Mitte Dezember einfach keine Ruhe mehr und mache mich selber mit unnötigen Gedanken verrückt. Da es mir bisher nicht gelungen ist wieder los zu lassen und einfach zu sein, steht das ganz oben auf meiner Liste.

  • Liebe zu meinem Körper wieder finden. Auch diese ist mir im Prüfungsstress verloren gegangen, was ich sehr spannend finde. Mein Stresslevel steigt und ich fange an mich zu hassen. Ich bestrafe mich, in dem ich mich zwinge etwas zu essen was ich nicht will oder verbiete mir etwas was ich gerne hätte, immer mit dem Gedanken dass ich nutzlos bin. Seit mir das Muster aufgefallen ist, konnte ich daran schon erfolgreich arbeiten und möchte diese Arbeit in der Fastenzeit vertiefen.

  • Eine gesunde Beziehung zum Essen wieder finden. Auch die ist mir Anfang Januar abhanden gekommen. Oben könnt ihr ja schon lesen wie ich mich verhalte und das möchte ich nicht. Ich esse gerne und schätze normalerweise alles mit viel Liebe wert, was auf meinem Teller und in meinem Bauch landet. Doch wenn ich so ein mentales Hassspiel gegen mich selber spiele, kann ich auch die Dinge die ich esse nicht mehr lieben.  

Ihr merkt ich möchte in dem Verzicht ganz schön viel finden. Dank der vergangenen Erfahrungen bin ich da guter Dinge. Denn bisher war in der Fastenzeit mein Körper stärker ist als mein Ego und so wurde ganz viel Liebe frei gesetzt.

 

Und nun geht es los.

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Entlastungstag

Diesen Tag habe ich dieses Mal ausfallen lassen, da ich ihn einfach nicht besonders mag.

Normalerweise isst man hier schon deutlich weniger als im Alltag und auch sehr bewusst. Es gibt 3 Mahlzeiten die vollwertig, leicht sind und aus viel Rohkost bestehen.

Eine Freundin von mir macht gerne auch mal eine Entlastungswoche, so sind wir eben alle unterschiedlich.

 

Fastentag 1

Es geht mir den ganzen Tag schon sehr gut.

Heute ist nicht nur Fastentag 1, sondern auch der erste Tag seit langem ist, wo ich keine Verpflichtungen habe und ich mir wirklich sehr viele schöne Dinge gegönnt habe. z.B. bin ich heute morgen bis 9:30 Uhr im Bett geblieben und habe gelesen, das mache ich sonst nie.

Ich habe einfach in den Tag hinein gelebt und auf meine Bedürfnisse geachtet. Ich war spazieren, habe einen Mittagsschlaf gemacht und ganz viel Zeit in Stille verbracht.

Erstaunlicherweise bin ich richtig dankbar dass ich nicht Essen muss. Auch das erlebe ich sonst nie, da ich wirklich super gerne esse und ein richtiger Genießer bin.

Für ein paar kurze Momente hatte ich allerdings kleine Gelüste. Aufeinmal wollte ich z.B. ein Brötchen mit Käse, auch eine Sache die ich sonst gar nicht so esse.

Ansonten fühle ich mich ruhig und gelassen und bin einfach froh zu sein.

Am Morgen: Meditation, Lavendeltee

Zum Mittag: Gemüsebrühe, Leberwickel und Mittagsschlaf

Zum Abend: Apfel-Kirschsaft, Leberwickel zur Nacht

 

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Fastentag 2

Noch ist der Tag jung. Doch auch heute geht es mir sehr gut. Ich fühle mich ruhig und doch energiegeladen. Der Zustand gefällt mir sehr.

Die vergangene Nacht war allerdings etwas anstrengend. Ich habe sehr doll geschwitzt und hatte unglaublich intensiver Träume. Trotzdem bin ich entspannt aufgewacht.

Ich war lange spazieren und gerade wärme ich mir die Brühe auf, die ihr auf dem Bild seht und werde danach wieder ein Mittagsschläfchen mit Leberwickel machen.

Tja, was soll ich sagen, so Energiegeladen ging der Tag nicht weiter. Am Nachmittag hatte ich ein richtiges Tief. Ich war schlapp und mir war schwindelig. Zum Glück kenne ich das schon und wusste dass das sicher vorbei geht. Und so war es dann auch. Gegen frühen Abend hatte ich die Kraft eine ganz kleine Runde spazieren zu gehen, habe dann meinen Saft genossen und hatte so ab 20 Uhr einen richtigen Energieschub. 

Das Schöne war übrigens dass ich auch in den paar Stunden in denen ich Energielos war zufrieden war. 

Besondere Gelüste hatte ich heute keine, ich war nur wieder sehr froh dass ich nicht essen muss und finde das meine Küche nach Salami riecht, was schlichtweg unmöglich ist, da wir die Küche selber eingebaut haben und sie tatsächlich noch nie Fleisch gesehen hat.

Am Morgen: Meditation, eine Mischung aus Wiesen- und Lavendeltee

Zum Mittag: Gemüsebrühe, Leberwickel und Mittagsschlaf

Zum Abend: Apfel-Kirschsaft, Leberwickel zur Nacht

 

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Fastentag 3

Es ist erst 7:30 Uhr, darum habe ich noch nicht so viel zu berichten. Ich habe heute morgen eine tolle Energie. Ich bin richtig aus dem Bett gehüpft, habe mich auf dem Balkon kalt abgerubbelt, hatte eine tolle Meditation und sitze jetzt mit meinem Tee auf der Couch und freue mich auf den Tag. 

Der Tag wurde dann auch ganz toll. Ich konnte gut und konzentriert lernen. Auch meine Grenzen habe ich ganz natürlich wahrgenommen und hatte einen wirklich schönen, fließenden Tag. Nach meinem Tee war ich lange spazieren, danach habe ich wie gesagt gelernt bis zu meinem Saft. Heute habe ich nämlich 2 Mal Saft getrunken und keine Brühe, da mein Körper einfach keine Brühe wollte. Bei dem Gedanken an Brühe wurde mir richtig schlecht. Auch danach ging der Tag toll weiter, so habe ich mich z.B. mit einer Freundin in einem meiner Lieblings Cafés getroffen und nicht mal daran gedacht wie schön es wäre etwas zu essen oder einen Kaffee zu trinken. Ich war zufrieden mit meinem Tee. Mittlerweile bin ich auch bei vollen Kräften und konnte meiner Freundin 100% Aufmerksamkeit schenken. Sogar ohne von Gedanken wie "das muss ich später noch machen" abgelenkt zu werden.

Als ich dann gegen 21:30 wieder zu Hause war, habe ich noch etwas gelesen und gehe jetzt ins Bett. Gute Nacht.

Am Morgen: Meditation, eine Mischung aus Wiesen- und Lavendeltee

Zum Mittag: Apfel-Kirschsaft & Apfel-Sanddornsaft (jeweils kleine Portionen), Mittagsschlaf

Zum Abend: Apfel-Sanddornsaft, Leberwickel zur Nacht

 

Fastentag 4

Guten Morgen. Auch heute morgen geht es mir richtig gut. Ich habe volle Energie. Mein Geist ist scharf und ich trotzdem entspannt. Ich habe schon meditiert und freue mich gleich zum Yoga zu gehen. Jetzt genieße ich erstmal meinem Tee.

Also ich so auf der Couch saß mit meinem Tee wurde ich leider ganz traurig und schlapp. Es war so etwas ganz tiefes, inneres. Ich bin dann noch eine Weile sitzen geblieben und habe dem Gefühl Raum gegeben. Habe mich dann trotzdem auf dem Weg zum Yoga gemacht, obwohl ich gar nicht mehr wollte. Doch mein inneres Gefühl hat gesagt: geh hin. Und wie es beim Yoga so oft ist, war die Stunde perfekt für mich. Sie hat alle meine Bedürfnisse getroffen und ich bin entspannt und in voller Kraft heraus gekommen.

Den Rest des Tages konnte ich gut genießen und von einer Sache zur nächsten fließen. Ich nehme meinen Tagesplan nicht so ernst und schaffe eben doch viel.

Jetzt sitze ich noch und arbeite, obwohl es 21 Uhr ist, doch irgendwie mache ich das gerade gerne. Danach werde ich nochmal meditieren und dann schlafen gehen.

Am Morgen: Meditation, eine Mischung aus Wiesen- und Lavendeltee

Zum Mittag: Apfel-Sanddornsaft, kein Mittagsschlaf

Zum Abend: Gemüsebrühe, Leberwickel zur Nacht

 

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Fastentag 5

Heute ging der Tag erstaunlicher Weise nicht so gut los. Was ungewöhnlich für den 5ten Tag ist, da der Energiekreislauf 2 aktiv ist und mein Körper eigentlich stabil ist. Auf jeden Fall bin ich schweiß gebadet aufgewacht, hatte Schwierigkeiten aufzustehen und konnte mir nur mit Mühe meinen Tee machen. An Meditieren war gar nicht zu denken. Zum Glück habe ich mich innerhalb von 1 Stunde gut erholt und konnte meinen Tagesplänen nach gehen.

Da ich über Mittag unterwegs war, habe ich mir meinen Saft einfach mitgenommen.

Über den Tag hin blieb ich etwas schlapp und hatte erst gegen Abend wieder Energie. Insgesamt war ich mehr im Überstehen-Modus als im Genießen-Modus. Zum Glück hat sich auch das gegen Abend geändert und ich gehe glücklich und mit einem Wohlgefühl ins Bett.

Am Morgen: eine Mischung aus Wiesen- und Lavendeltee, mit etwas Honig

Zum Mittag: Apfel-Sanddornsaft

Zum Abend: Apfel-Kirschsaft & Apfel-Sanddornsaft (jeweils kleine Portionen), Leberwickel zur Nacht

 

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Aufbautag 1 — Fasten brechen

Dieser Apfel ist der wohl leckerste Apfel des Jahres – bisher. Was ihm diesen großen Titel verleiht ist die einfach Tatsache dass ich mit ihm mein Fasten gebrochen habe. Er hätte mir bestimmt auch so sehr gut geschmeckt, aber durch diesen besonderen Moment wurde er eben noch leckerer. Ich habe ganz genüßlich gegessen, war dabei sehr zufrieden und fühle mich auch jetzt noch ganz seelig.

Die Aufbautage sind sehr wichtig beim Fasten, da der Körper am 3ten aufhört Verdauungssäfte zu produzieren und diese erstmal wieder angeregt werden müssen. Dies macht man mit kleinen, vollwertigen Portionen.

Mein Aufbautag ging gut weiter, ich war zufrieden, hatte einen tolle Energie und war im Moment. Mein Körper hat sich über das Essen gefreut, wollte allerdings noch nicht zu viel davon. So hatte ich zu den anderen Mahlzeiten nur ganz vorsichtigen, eher fragenden Hunger und habe tatsächlich weder Mittag noch Abendessen auf gegessen.

Grundsätzlich ist es sehr wichtig auch während des Essens auf seinen Körper zuhören und zu merken "möchte ich eigentlich noch weiter essen?" — Da ist übrigens auch immer eine zweite Frage schön: "Welcher Teil von mir möchte noch weiter essen, mein Kopf oder mein Körper?" — und diese Übung ist eben gerade nach dem Fasten besonders wichtig. Denn jetzt zu schnell zu viel zu essen wäre nicht nur schade sondern kann auch dazu führen dass es einem sehr schlecht. Schließlich muss die schlafende Verdauung erstmal aufwachen.

Am Morgen: Fastenbrechen — ein Apfel

Zum Mittag: Gemüsebrühe mit Gemüse

Zum Abend: Tomatensuppe, 1 Scheibe Vollkornbrot & Buttermilch mit Leinsamen

 

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Aufbautag 2

Der Tag ging lecker los, mit einem Glas Molke mit etwas Hafer und 2 Trockenpflaumen rein gemixt. Insgesamt habe ich heute gemerkt dass mein Körper wieder viel Energie der Verdauung zu wendet und war zwischen durch etwas langsam. Heute hatte ich auch zum ersten Mal wieder Hunger und habe freudig meine 3 Mahlzeiten gegessen. 

Abends war ich sogar bei einem Event mit leckeren Buffet und habe es geschafft mich zurück zu halten, da es auch heute noch sehr wichtig war vollwertig, achtsam und in Maßen zu Essen.

Natürlich esse ich auch so im Alltag nach diesen Grundwerten, doch wie man so schön sagt "Ausnahmen bestätigen die Regel" gibt es diese Ausnahmen auch. Und so wäre so ein Abend wo alle Freunde etwas köstlichen zum Buffet beitragen genau so eine wertvolle Ausnahme gewesen. 

Fazit.

Die Fasten Woche hat mir alles in allem sehr gut getan. Ich habe viel geschafft und Ruhe gefunden. Darum steht für während des Fasten und die ersten Tage danach fest:

Ziele erreicht!

Ich hoffe sehr dass es mir gelingt in der Ruhe, bei meinem inneren Kompass zu bleiben, meinen Körper weiterhin wehrt zu schätzen und Essen zu genießen und nicht zu benutzen.

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Schritt 3 zur Vollwertkost

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Roher Schoko-Erdnuss Streuselkuchen

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