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kleine wilde

Hier auf unserem Blog wirst du viele leckere Rezepte und Hintergrund Informationen finden. Unser Fokus ist die vitalstoffreiche Vollwertkost und das ganzheitliche Leben. Viel Spaß beim Erkunden. 

Achtsamkeit. Der Blick für das Große Ganze.

Achtsamkeit. Der Blick für das Große Ganze.

Achtsamkeit. Was ist das überhaupt?

Achtsamkeit ist gesteigerte Aufmerksamkeit für die Welt um sich herum.

Es bedeutet zu verstehen, dass man selber ein Teil eines Großen Ganzen ist und nicht das Zentrum des Universums. Es bedeutet zu verstehen und zu akzeptieren, dass jedes Handeln Folgen hat, die nicht immer nur einen selbst betreffen.

Genauso bedeutet es zu verstehen dass nicht alles was scheinbar einem selber passiert oder einem vermeintlicher Weise angetan wird, tatsächlich mit einem selbst zu tun hat.

Wie sieht das im Alltag aus?

Gucken wir uns ein paar klassische Beispiele und Denkmuster an:

Die Bahn kommt zu spät nur um mich zu ärgern.

Das Meeting wurde verschoben nur damit ich heute nicht zum Yoga kann.

Es gibt keine Ananas im Supermarkt nur um mein Wochenende zu ruinieren.

Wenn man das so liest klingen die Gedanken fast zu offensichtlich, doch beobachte dich mal und stelle einfach nur fest, ohne zu bewerten, wie viel aus deiner Umwelt du direkt auf dich beziehst, obwohl es wahrscheinlich gar nichts mit dir zu tun hat.

Betrachten wir diese Situationen mal Achtsam.

Die Bahn ist wahrscheinlich zu spät weil irgendetwas vorgefallen ist, was rein gar nichts mit dir zu tun hat. Denn im Normalfall kennen weder der Fahrer, noch die anderen Fahrgäste oder die Person die die Gleis-Ampeln schaltet dich und deine Probleme.

Genauso wurde das Meeting bestimmt auch aus Gründen verschoben die andere Leute betreffen und nicht um dir dein Yoga zu vermiesen. Und Ananas gibt es wahrscheinlich nicht weil es irgendwo einen Lieferengpass gibt.

Nichts davon bezieht sich also direkt auf dich.

Es steht außer Frage, dass diese Dinge einen Effekt auf dein Leben haben, doch bist du wahrscheinlich weder das Angriffsziel noch das einzige Opfer. Du kannst dir eigentlich in jedem Fall sicher sein, dass das was für dich ungünstig ist, für jemand anderen gut ist und umgekehrt. So wie du wahrscheinlich schon viele Zufälle dieser Art erlebt hast, hast du sicher auch schon Zufälle erlebt die dir in die Hände gespielt haben, oder?

Nehmen wir mal das Beispiel mit der Bahn. Vielleicht hat der Fahrer noch einer Frau mit Kind die Treppe runter geholfen, war dadurch 2 Minuten zu spät zu seiner Schicht und deine Bahn war verspätet. Dadurch bist du dann zu spät bei der Arbeit angekommen, was ein Meeting nach hinten verschoben hat, was wiederum ausgelöst hat, dass jemand anderes einer Freundin zum Mittag absagen musste, was wiederum zur Folge hatte, dass diese Freundin es geschafft hat ihren Freund zu überraschen, mit dem sie sich gestern gestritten hat und die beiden sich versöhnen konnten. Das ist nur ein Beispiel, aber du siehst, alles hängt irgendwie zusammen.

Und genau darum geht es; die Welt und das Leben sind ein großer Kreislauf. Alles hat einen Effekt auf andere.

Es geht gar nicht darum zu verstehen wie alles zusammenhängt oder was wann für wen gut war, sondern einfach nur darum zu akzeptieren dass alles irgendwie zusammenhängt.

Es geht darum zu versuchen zu verstehen, anstatt zu versuchen verstanden zu werden.

So kannst du Achtsamkeit ganz einfach in deinem Alltag üben:

  1. Übe Zuhören. Wenn du mit jemanden sprichst, gib dir Mühe zuzuhören um zu hören was der andere zu sagen hat und nicht um zu antworten oder um es auf dich zu beziehen.
  2. Lass los. verstehe dass es nicht immer um dich geht und nicht alles mit dir zu tun hat.
  3. Du wirst sehen, diese kleinen Dinge werden dein Leben einfacher machen und dir mehr Leichtigkeit geben.

Zurück zur Ernährung.

Wahrscheinlich fragst du dich schon seit ein paar Absätzen: Was hat das Ganze mit meiner Ernährung zu tun?

Versuch das Prinzip der Achtsamkeit auch einfach hier anzuwenden. Achte auf deine Umwelt, hinterfrage die Umwelt deines Essens und ob du mit deinem Handeln das wirklich unterstützen möchtest. Übernimm Verantwortung für deine Entscheidungen (link).

Akzeptiere dass alles Folgen hat.

Nun hast du schon 3 Übungen mit denen du Achtsamkeit im Alltag üben kannst. Genau nach diesem Prinzip kannst du auch an dir und für dich üben. Akzeptiere einfach den Mechanismus von Cause and Effect.

Sei dir bewusst, dass alles was du isst auch für dich Folgen hat. Cola jeden Abend wird seine Spuren hinterlassen. Genau wie weißes Mehl (als link), Zucker (als link) und aber eben auch Gemüse und volles Korn(als Link zu Vollwert).

Sei achtsam.

Achte also auf deinem Umwelt und dich mit Liebe. Und sowohl dein Körper, dein Leben und deine Einstellung zum Leben werden sich zum Positiven verbessern.

 

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