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kleine wilde

Hier auf unserem Blog wirst du viele leckere Rezepte und Hintergrund Informationen finden. Unser Fokus ist die vitalstoffreiche Vollwertkost und das ganzheitliche Leben. Viel Spaß beim Erkunden. 

Rote Beete Burger

Rote Beete Burger

Die Burger könnten auch genauso gut Schwarze Bohnen-, Hafer- oder Quinoa Burger heißen, doch da die Rote Beete die Patties pink färbt, haben wir uns für Rote Beete Burger entschieden. Getoppt mit all den Leckerein wie Ketchup (Rezept hier), Mayo (Rezept hier), Pilzen, karamellisierten Zwiebeln und worauf auch immer ihr noch so Lust habt, werden sie zu einem richtigen Komfort Essen. Wir müssen euch natürlich sagen dass diese Burger nur wesentlich gesünder sind als "normale" Burger, so gesund wie rohe Mohrrüben sind sie aber nicht ;) Und trotzdem schmecken sie lecker und sind sowohl den Aufwand aus auch die Schweinerei wert.

Bei diesem Rezept haben wir uns für verschiedene Aufwandsgrade für euch entscheiden.

einfach – wenn ihr nur die Patties selber machen wollt und alles andere fertig kauft (oder noch habt)

mittel – Pilze braten und Mayo & Ketchup selber machen

hoch – die Brötchen selber backen – wenn ihr euch hier für entscheidet, solltet ihr übrigens mit den Brötchen anfangen in eurer Vorbereitung (Rezept ganz unten)

Dauer: 20 min für die Patties, 1,5 Stunde für alle Komponenten | Aufwand: einfach – hoch | Portionen: 6 Stück | Besonderes Equipment: Mixer oder Food Processor

Rezept

Zutaten – Rote Beete Patties

80 g Quinoa (gekocht 180g)

1 Rote Beete (Medium, ca. 100g)

1 Dose Schwarze Bohnen

100 g Haferflocken 

1 Zwiebel

1 TL Cumin

1/4 TL Paprika

etwas Chili

Salz & Pfeffer

Zubereitung – Rote Beete Patties

  1. Quinoa nach Packungsanweisung kochen
  2. Die Rote Beete entweder mit der Hand fein hobeln oder im Mixer klein machen
  3. Die Schwarzen Bohnen, die Haferflocken und die Gewürze mit in den Mixer geben und alles zu einer gleichmäßigen Masse mixen (falls ihr keinen Mixer habt, solltet ihr die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer zu einem braunen Brei zerstampfen)
  4. Quinoa hinzufügen und erneut mixen
  5. Die Pfanne auf Mittel-Hoher Stufe erhitzen und etwas Rapsöl hineingeben. Den Ofen (zum Warmhalten der Patties) auf 200°C vorheizen
  6. Die Zwiebel würfeln und unter die Patty Mischung heben. Dies entweder mit einem Löffel machen oder auf sehr geringer Stufe des Mixers, denn die Zwiebelwürfel sollten ganz bleiben und nicht püriert werden
  7. Die Patty-Mischung mit einem Soßenlöffel Löffel für Löffel (je nachdem wie viele auf einmal in eure Pfanne passen) in die Pfanne geben und leicht platt drücken. Ein Löffel voll ergibt ein Patty und die Patties sollten sich in der Pfanne nicht berühren.
  8. Nach ein paar Minuten die Patties drehen – sie sollten golden braun von der Unterseite sein, bevor ihr sie wendet. Wenn sie von beiden Seiten fertig sind, die Patties in eine Ofenfeste Form geben und in den Ofen stellen
  9. Alle Patties fertig braten

Bis hier her reicht der Aufwandsgrad einfach.

––

Wenn ihr Lust auf eine Herausforderung und den Aufwand habt, macht ihr hier weiter und macht euch noch leckere Pilze dazu und Ketchup & Mayo selber. 

Zutaten Pilze

300 g Pilze

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Butter

Zubereitung – Pilze 

Dauer: 15 min (könnt ihr anfangen wenn die Patties in die Pfanne gehen) | Aufwand: einfach | Besonderes Equipment: – 

  1. die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen
  2. die Pilze in Scheiben schneiden und die Zwiebeln würfeln
  3. Die Zwiebeln und die Pfanne geben und glasig braten (5-10 min)
  4. Die Pilze hinzu geben, mit Salz & Pfeffer würzen und so lange braten bis sie mindestens auf die Hälfte der Größe geschrumpft sind
  5. Den Knoblauch pressen und zu den Pilzen geben. Den Herd ausstellen und Pfanne auf der Platte warm halten, bis der Rest fertig ist

Wenn ihr schon bis hier her dabei seid, wollt ihr sicher auch kein Zucker und Konservierungsstoffe haltigen Ketchup oder Mayo verwenden, haben wir recht? Die Rezepte dafür findet ihr hier:

Mayo

Ketchup

Bis hier her reicht der Aufwandsgrad mittel.

––

Na, jetzt seid ihr richtig dabei, oder? Super. Dann macht ihr sicher auch die Brötchen selber. Damit solltet ihr übrigens anfangen, wenn ihr tatsächlich alles machen wollt. Und wenn ihr dann alle Komponenten fertig habt, müsst ihr es euch nur noch schön anrichten und in vollen Zügen genießen. 

Zutaten Brötchen

400 g Weizen (frisch gemahlen oder Vollkorn Weizenmehl)

140 g Sauerteig (Raumtemperatur und am Tag zu vor gefüttert – Rezept hier)

80 g Yogurt

1 Packung Trockenhefe

3 TL Salz

Wasser nach Gefühl, ca. 100 ml

Zubereitung – Brötchen 

Dauer: 10 min Arbeit + 1,5 Std Ruhen und Backen | Aufwand: einfach | Besonderes Equipment: Sauerteig, am Tag zu vor gefüttert 

  1. Alle Zutaten zu einem leicht klebrigen Teig kneten. Hier bei ist es wichtig dass ihr das Wasser Schluck weise hinzu gebt, da ein Brot- oder Brötchenteig jedes Mal anders ist und es bei der richtigen Menge einfach auf euer Gefühl ankommt. Der Teig sollte also noch leicht an euren Händen kleben, aber eben nicht doll und schon gar nicht flüssig sein. Wenn ihr merkt, dass ihr doch zu viel Wasser hinzugegeben habt, gleicht es mit etwas Mehl aus.
  2. Den Teig Luftdicht – am besten mit einem Deckel – abdecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung) gehen lassen
  3. Den Ofen auf 200 °C Ober- Unterhitze vorheizen
  4. 6 gleich große Brötchen formen und auf einem Blech ausbreiten
  5. die Brötchen für 30 min backen
  6. Zwischendurch die Brötchen leicht anfeuchten. Dafür könnt ihr entweder Wasser mit einer kleinen Sprühflasche sprühen oder mit einem Pinsel Wasser drauf streichen
  7. Ob die Brötchen fertig sind erkennt ihr – wie beim Brot – mit einer Klopf-Probe. Dafür legt ihr sie umgedreht auf eure Arbeitsfläche und klopft mit 2 Fingern auf die Unterseite. Klingen sie hohl, sind sie fertig, klingen sie voll, brauchen sie noch etwas Zeit im Ofen
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Alles fertig.

Jetzt habt ihr aber echt hart gearbeitet. Wir wünschen euch guten Appetit und das eure Arbeit sich so richtig gelohnt hat. 

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Dezember: Monat des Genuss'

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Ketchup

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